„Sterben, Tod und Trauer – Wir reden darüber“

Wie kann man sanft und nachhaltig ein Tabu brechen, das uns Leben und Sterben schwer macht? Die Lösung ist so einfach wie überraschend: indem man darüber redet. So wurde zum Start der Kampagne die lange Reihe von Gesprächen, Veranstaltungen und Interviews jetzt für alle Bürgerinnen und Bürger mit den Fragen geöffnet: Was denken Sie über Sterben, Tod und Trauer? www.palliativ-netz-stuttgart.de/fragen-und-antworten

Vor mehr als vier Jahren erarbeitete soldan kommunikation im Auftrag der Bürgerstiftung Stuttgart ein Kommunikationskonzept für das Palliativ Netz Stuttgart. Nach dem Prinzip eines Steins, der ins Wasser geworfen wird und Wellenkreise wirft, lernten sich in einem vielstufigen Prozess die Menschen kennen, die sich hauptberuflich, ehrenamtlich und bürgerschaftlich um Schwerkranke, Sterbende, Menschen mit todbringenden Krankheiten, Angehörige und Trauernde in Stuttgart kümmern. Im Rahmen kleiner, intimer, später größerer, öffentlicher Veranstaltungen haben sie sich ausgetauscht und kennengelernt, Wertschätzung und Vertrauen füreinander entwickelt.

Leitfaden während dieser langen Phase war stets das Kampagnenkonzept, aber stets wurde es in Abstimmung mit allen Beteiligten auf seine Wirksamkeit hin überprüft und angepasst. Dieses Prinzip des Fortnehmens und Hinzufügens spiegelt sich auch im Logo des Palliativ-Netzes Stuttgart.

Ein wichtiger Kampagnen-Baustein waren und sind die Interviews: Überall in der Stadt wurden die Menschen in regelmäßigen Zeitabständen danach gefragt, was Sterben, Tod und Trauer für sie bedeuten und wie sie ganz persönlich damit umgehen. So gelang es, das Thema mitten in die Stuttgarter Gesellschaft zu bringen. Die Filme dieser Interviews stehen auf der Kampagnen-Website. Dort wird nun der Dialog fortgesetzt, der mit Tetimonials von Stuttgarter Prominenten begann und nun in die Breite geht. Die Zahl der Menschen, die sich über das Thema Sterben austauschen, nimmt langsam aber beständig zu.


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Gestaltung braucht Haltung

Es ist erstaunlich, aber nicht ungewöhnlich, dass Unternehmen bzw. Organisationen sich kaum Gedanken darüber machen, wie sie sich intern, gegenüber dem Markt und der eigenen Marke verhalten. Die Inhaber bzw. Manager wissen oft zu wenig über Haltungen, Potenziale, Profil ihres Unternehmens.

soldan kommunikation hat im Verlauf der letzten Jahre Profilworkshops entwickelt, die sich zunächst unabhängig von Gestaltungsaufgaben gründlich mit den Potenzialen (und Stolpersteinen) auf dem Weg zu erfolgreicher Kommunikation befassen. Wie kam es dazu?

In den ersten Jahren nach Gründung der Agentur wurde schnell klar, dass es ein wirklich angemessenes Logo oder Erscheinungsbild ohne eine intensive, vertrauensvolle (Vor-)Arbeit mit dem Kunden an der Identität der Organisation bzw. Firma nicht geben kann. Die Identität bestimmt Kommunikation, Verhalten und Design – und umgekehrt.

Kommunikation und Verhalten werden wiederum grundlegend durch die Haltungen der handelnden Personen bestimmt. Wenn es z. B. in der Kultur eines Unternehmens kein echtes Interesse an der Welt der Kunden gibt oder kein Vertrauen in die Kraft der eigenen Marke, laufen Design-Prozesse und Kampagnen ins Leere. Schlimmer noch: Kundenerwartungen werden enttäuscht.

Die Profilworkshops helfen solche Flops zu vermeiden, weil diejenigen, die für die Kommunikation verantwortlich sind, „handfest“, praktisch und mit einem Fokus auf “Haltungen” ihre Verantwortung für Erfolg und Misserfolg der Unternehmenskommunikation verstehen, kennen- und annehmen lernen.


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Alle Jahre wieder …
Kalender 2012

Für einige Kalender, die soldan kommunikation für seine Kunden gestaltet, trifft dieser Weihnachtsliedtitel tatsächlich zu: auf den Kindertaler-Adventskalender z. B. schon zum vierten Mal. Traditionell enthält er Geschichten, die Stuttgarter Prominente ausgewählt haben, illustriert wurde er wieder von Sergio Vesely.

Auch der Kalender für die KE Kommunalentwicklung Stuttgart, bei dem es 2012 um Konversion geht, kommt wieder von soldan kommunikation. Bei dieser dritten Ausgabe ist in Sachen Fotografie – wie die Jahre zuvor – die Arge LoLa mit an Bord.

Ein 40jähriges Jubiläum feiert man nicht jedes Jahr, weshalb die Gestaltung des Kalenders für das bhz Behindertenzentrum Stuttgart e.V. etwas Besonderes war: Mit Beteiligung der bhz-Theatergruppe, Werken der Künstler aus der Kreativwerkstatt und Gedichten einer bhz-Mitarbeiterin.

Neu entwickelte soldan kommunikation den Kalender „Helfende Hände“ für den Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim e.V. Welcher Fotograf eignet sich besser für das Einfangen dieser intensiven Szenen als Reiner Pfisterer? Eben.


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zwischenKunst „X-Mas-X-tra”

Am 8. Dezember ab 18:00 Uhr feiert soldan kommunikation das erste Jahr zwischenKunst Schauraum mit einem „X-Mas-X-tra”: Aktuelles, Rückblick und Vorschau. Passend zur Jahreszeit mit Suppe, Punsch und Gebäck. Und natürlich mit Kunst.

Zu sehen sind neben der kompletten Ausstellung von Peter Steinheißer „Listen to the Picture“ (verlängert bis 15. Januar), Werke von Wolf Helzle (u.a. „And I am a Part” in Großprojektion), Thomas Rappaport (u.a. die „Kugeleiche“), Silke Walter („Waterways”) und eine kleine Vorschau auf die erste Ausstellung 2012: Die phantastischen Bildwelten von Matthias Jung (Ausstellungsstart 19. Januar).

Auch „kleine“ Kunst gibt es zu sehen und zu kaufen: T-Shirts aus der neuesten Aktion von Wolf Helzle „I am rich Man” und passend zu Weihnachten die Kerzenserie „Wortlicht“ des Designers Alex Schenk.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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Schulbuchcover für den Schweizer Klett-Verlag

Aus einer unerschöpflichen Anzahl von Motiven zwei auszuwählen, die zum Thema passen und aussagekräftig sind, ist jedes Mal eine schöne neue Herausforderung. Breit suchen, fokussieren, erneut in der Breite suchen, wieder fokussieren – so lange, bis es „sitzt“.

Wieder einmal die Cover für eine Schulbuchreihe zu gestalten, war für soldan kommunikation eine schöne, weil Herzens-Aufgabe: Angefragt waren die Entwürfe für alle Ausgaben des Mathematikwerkes „Lambacher Schweizer“ des Verlages Klett Balmer für die Schweizer Maturitätsschulen.

Dem Briefing entsprechend machte soldan kommunikation sich auf die Suche nach Motiven, die einen spannenden Bezug zum Inhalt der Bücher herstellten, „Natur-„ und „Kunstwelt“ kontrastierten und zudem einen Schweiz-Bezug hatten. Damit fing alles an. Weiter unter: Aus einer schier unerschöpflichen Anzahl …

Drei Mathematik-Lehrwerkscover sind fertig, das erste Cover für das Geografie-Lehrwerk „Geoaktiv“ ist in der Schlussphase.


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Wortlicht – Der siebte Himmel für Ihre Kunden

Es ist höchste Zeit, sich über geistreiche und bezahlbare Weihnachtsauf-merksamkeiten Gedanken zu machen. „Wortlicht – Neues aus dem siebten Himmel“ gibt es nur bei soldan kommunikation. Schenken Sie Ihren liebsten Kunden – und vor allem denen, die es werden sollen – den
Schwerelosverkäufer, die Mondscheinheiligen und den Kondensstreifenpolizisten für lange Winterabende.

„Wortlicht“ ist eine Erfindung unseres Kollegen Alex Schenk. Nach dem Anzünden der Kerze „erscheinen“ auf der Kerzenoberfläche nach und nach verborgene Worte und Grafiken und sorgen in der dunklen Jahreszeit über 40 Stunden lang für gute Laune und lustige Begegnungen mit Sergio Veselys zauberhaften Figuren. „Neues aus dem siebten Himmel“ sind nicht ganz ernst gemeinte Entdeckungen am Firmament – passend nicht nur zu Weihnachten.

Sergio Vesely ist ein brillanter Gitarrist und Sänger, er wurde als Komponist ebenso rasch bekannt wie als Autor und ist als Grafiker, Maler und Objektkünstler in Ausstellungen vertreten.

Bestellen Sie gleich per Mail Ihre kostenlose Musterkerze, die Beschreibung des Angebotes und die Staffelpreise.

Wortlicht siebter Himmel
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Die Jahresakademie Bürgerstiftung

Erfahrung soll man teilen: Was mit einer kühnen Idee begann, heißt nun Jahresakademie Bürgerstiftung und bietet fünf Profilbildungs-, Kommunikations- und Fundraising-Module für Non-Profit-Organisationen. Konzipiert wurde die Akademie von der Bürgerstiftung Stuttgart, Dieter Soldan und dem Fundraising-Experten Julian Feil. Sie alle bringen ihre Kompetenz und Expertise in dieses Projekt ein.

Nach einem intensiven, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange nachwirkenden Profilbildungs-Workshop, den soldan kommunikation im letzten Jahr für die Initiative Bürgerstiftungen Deutschland durchführte, entstand die Idee, eine „Jahresakademie Bürgerstiftung“ zu gründen. Gemeinsam mit dem ausgewiesenen Fundraising-Fachmann Julian Feil und der Bürgerstiftung Stuttgart hat soldan kommunikation ein Fortbildungsangebot entwickelt, das eine umfassende, solide Basis für all jene legt, die ihre Organisation in 5×2 Tagen zukunftsfähig machen wollen. Angeboten werden die Themen Profilbildung, Kommunikation und Fundraising. Die Jahresakademie wird unterstützt von der Bosch Stiftung.

Programm als PDF zum Download

Jahresakademie Bürgerstiftung
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Die Bürgerstiftung Stuttgart feiert ihr 10 jähriges Jubiläum

Ob ein zehnjähriges Bestehen ein Grund zum Feiern ist? Falsche Frage. Eine Stiftung hat immer Grund zum Feiern, weil Feiern den Kapitalstock erhöht: „Für Dich – für alle!“. soldan kommunikation entwickelte gemeinsam mit der Bürgerstiftung Stuttgart ein ganzes Bündel an Kommunikations- und Werbemitteln, damit am Schluss die zehnfache Jubiläumszahl an Zustiftungen zusammenkommt: 100.

Welches Key Visual wäre geeigneter für einen Geburtstag als viele bunte Luftballons? Dazu wurde ein fröhlich-freches Jubiläumslogo entwickelt, und es konnte losgehen: seit Beginn des Jahres 2011 begleiten die Luftballons alle Aktionen, vom Stiftermailing über Infoscreens und Werbebanner – manchmal hängen auch Marmelade-
gläser und Croissants an ihnen, nämlich dann, wenn für das große Bürger-
frühstück auf dem Kleinen Schlossplatz geworben wurde. Edler ging es zu bei den Einladungen für die offizielle Jubiläums-
feier am 28. Mai: Silberkarten mit Prägung gingen an alle Stifter, Zustifter, Spender, Unterstützer, Begleiter. (S. Konzepte und Kampagnen)

Jubiläumsballons
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Imagekampagne Landesverband der Tagesmüttervereine Baden-Württemberg

Als der Landesverband der Tagesmütter-
vereine soldan kommunikation einlud, an einer Ausschreibung teilzunehmen, war auch die Agentur überrascht vom um-
fangreichen Angebot der Kindertages-
pflege. Eben diese Informationslücke zu schließen war das Anliegen des Vorstands, dessen Vorsitzende recht konkrete Vorstellungen für eine Wanderausstellung mitbrachte. Insbesondere Politiker und Unternehmer, aber natürlich auch Eltern und potenzielle Tagesmütter und –väter sollten mehr erfahren über diese kostengünstige Alternative bzw. Ergänzung zur klassischen Kinderbetreuung.

Das überschaubare Budget war für soldan kommunikation durchaus eine kreative Herausforderung, aber wie so oft kam auch in dieser Situation Hilfe aus dem Netzwerk: Die Fotografin Charlotte Fischer stellte wunderbare emotionale Kinderbilder zur Verfügung. Damit, und mit den Texten von Hannelore Ohle-Nieschmidt (indivisio), standen die wesentlichen Bausteine für sämtliche Roll-ups der Wanderausstellung zur Verfügung, die, emotional verpackt, die wesentlichen Informationen für alle Zielgruppen enthält. Die baden-württembergischen Tagesmüttervereine können die Ausstellung ausleihen und mit eigenen, vereinsspezifischen Aussagen ergänzen. Die neue Website ist in Arbeit. (S. auch Konzepte und Kampagnen)

LVTagesMVereineakt
© Charlotte Fischer


Ausstellung zum Tag des Waldes auf dem Stuttgarter Schlossplatz

2011 ist das Internationale Jahr der Wälder – und die Forst BW (Forstverwaltung Baden-Württemberg) hat mit dem Tag des Waldes am 21. März die Öffentlichkeit darauf eingestimmt. soldan kommunikation konzipierte und gestaltete für diesen Auftakt eine Ausstellung, die durch Reduktion, überraschende Blickwinkel und Inhalte neue Akzente zum Thema „Wald“ setzt.

Die Fotografien zeigen Details, ganz aus der Nähe, herausgegriffen aus dem großen Spektrum der Nutzungen, dokumentarisch und trotzdem überraschend und neu durch die extreme Fokussierung und selektive Schärfe. Jedes Motiv erzählt dabei eine Geschichte, die für den Laien spannende Details bereithält.

Drei Ausstellungswürfel mit ungewöhnlichen, großformatigen Fotografien (die arge lola) transportieren die Botschaften:

Wälder sind wichtig für uns Menschen!

Produkte und Leistungen der Wälder sichern Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit!

Nachhaltige Waldwirtschaft arbeitet MIT der Natur!

Waldbesitzer, Forstwirtschaft, Staat und Gesellschaft tragen Verantwortung für die Wälder!

Jeder kann etwas für den Wald tun!


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Jubiläumsaktion: 125 Jahre DIAK Schwäbisch-Hall

Im Februar 2011 feierte das Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V. sein 125jähriges Bestehen.

Mit 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Klinikum, Ambulanten Diensten, Alten- und Behindertenhilfe ist das DIAK im Landkreis Schwäbisch-Hall der zweitgrößte Arbeitgeber. Fast jeder, der dort lebt, hatte also in irgendeiner Weise schon einmal Kontakt mit ihm. Entsprechend groß sind Aufmerksamkeit und Anteilnahme nicht nur für das Jubiläum.

Plakate, Anzeigen, Geschenkpapier und der Bus des Nahverkehrs mit einem Mosaik aus 600 Porträts sind ein großes Dankeschön und eine kleine Hommage an die Belegschaft. Es symbolisiert die Zugehörigkeit zu einem großen Ganzen und stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Hingucker und Anziehungspunkt ist das Museum „Zeitfenster“, das nicht nur mit der Geschichte des DIAK sondern auch der der Diakonisse vertraut macht. Tracht und Haube symbolisieren auch heute noch die allerdings aussterbende Form der Zugehörigkeit zu diesem christlichen „Dienstleister“, der seine weiblichen Mitglieder „unter die Haube“ nimmt. Das kleine Museum im ehemaligen Speisesaal des so genannten „Feierabendhauses“ wird durch Geschichten, Exponate und Zeittafeln zu einem lebendigen, informativen Ort.


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zwischenKunst Schauraum bei der Feuerbacher Kulturnacht:

19. März 2011, ab 17.00 Uhr
Ausstellung “Changing Water – keep afloat” Silke Walther (Medienkunst) und Thomas Rappaport (Bildhauerei, Landart)
ab 21.00 Uhr
Music-Lounge “vorübergehend zeitlos” Live-Musik mit Shantiprem, Keyboards

Mit spektakulären Skulptur-Aktionen und Fotokunst über und unter dem Wasserspiegel lotet das Künstler-Duo Rappaport/ Walther seit drei Jahren das Kunstklima im Zeitalter globaler Erwärmung aus – mit Rafinesse, klarem Blick und ohne erhobenen Zeigefinger. Nach Köln ist ihr aktuelles Projekt jetzt erstmals in Stuttgart zu sehen. Als nächstes realisieren die beiden Künstler eine internationale Plattform, die Gegenwartskunst und Zukunftsfragen zusammenbringen soll.

Einen tollen, vollen Kulturtag in aller Ruhe ausklingen lassen: Shantiprem (Kurt Bubeck) ist seit vielen Jahren einer der gefragtesten Komponisten für Entspannung und Meditation – live im zwischenKunst Schauraum ab 21 Uhr.


© Peter Steinheisser/ Robert Thiele


zwischenKunst mit „Changing Water – keep afloat“ eröffnet

17. Februar 2011. Von diesem Ansturm hatten die Künstler und der Veranstalter zwar geträumt, aber wohl selbst nicht recht daran geglaubt. Jedenfalls war das Buffet in Nullkommanichts verschwunden. Mehr als 80 Besucher, zwei Filmteams und mehrere Fotografen drängten sich in den zur Galerie erweiterten Räumen der Agentur soldan kommunikation.

Zwei „Schwedenfeuer“ genannte, brennende Baumstämme wiesen den Weg zum neu eröffneten zwischenKunst-Schauraum auf dem MKI-Gelände in Stuttgart-Feuerbach. Ab 18 Uhr wird es eng zwischen den mannshohen Loten aus Holz, die auf dem Boden liegend oder von der Decke hängend den Raum dominieren. Auf Podesten können Modelle der Lote bestaunt werden. Für Thomas Rappaport sind sie das Symbol für steigende Pegelstände von Meeren, Flüssen und Seen.

Silke Walther, die, wie sie selbst sagt, seit ihrer Kindheit fasziniert ist vom Wasser, spielt mit dem Wasserspiegel. Sie hält ihn und alles drum herum dabei mit der Kamera fest. An dieser Grenze zwischen den Elementen bekommen auch die Objekte ihres Partners Thomas Rappaport durch die Berührung mit Gischt, Eis oder wogenden Wellen wie durch ein Vergrößerungsglas einen bizarren Zauber.

Baustein Coaching

Neben den Ausstellungen wird zwischenKunst ab Sommer Coachings für Künstler anbieten, die sich mit dessen Selbstbild, seiner Rolle als Künstler und als Akteur auf dem Kunstmarkt befassen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April zu sehen (Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr)
www.zwischenkunst.net
Intermezzo am 19. März 2011: Feuerbacher Kulturnacht ab 17 Uhr
ab 21 Uhr Music-Lounge „vorübergehend zeitlos“ Live-Musik mit Shantiprem (Kurt Bubeck), Keyboards.


© Peter Steinheisser


Herzliche Einladung

zum Start von „zwischenKunst“ am kommenden Donnerstag, 17. Februar 18:00 Uhr, in den Räumen von soldan kommunikation (Hohnerstr. 25, Stuttgart, MKI am Pragsattel) mit der Eröffnung der Ausstellung

Changing Water – keep afloat

von Silke Walther (Medienkunst) und Thomas Rappaport (Bildhauerei, Landart)

Zu sehen sind die Ergebnisse einer ungewöhnlichen Kooperation: Die Medienkünstlerin Silke Walther aus Köln und der Holz-Bildhauer und Landart-Künstler Thomas Rappaport aus Stuttgart sind seit zwei Jahren auf einer gemeinsamen Reise durch europäische Städte, die ausnahmslos am Wasser liegen und schon heute mit wechselnden Pegelständen zu tun haben. Silke Walther und Thomas Rappaport haben dabei in einer faszinierenden Kombination ihrer künstlerischen Mittel einzigartige Bilder zwischen Wasser und Luft geschaffen.

Wir starten mit einer kurzen Präsentation des Gesamt-Projekts zwischenKunst (www.zwischenKunst.net), dann wird Torsten Blanke (Autor “Unternehmen nutzen Kunst”, Klett-Cotta Verlag) die Künstler und ihre Werke vorstellen.

Wir freuen uns auf Sie! Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt.

Ausstellung: 17. Februar bis 30. April 2011 Mo – Fr 9:00 bis 17:00 Uhr oder nach Vereinbarung


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“Kleine Kalenderschau” bei soldan kommunikation


Bevor es am 17. Februar um 18:00 Uhr (save the date! – Einladung folgt) im neuen “zwischenKunst-Schauraum” in der Hohnerstraße 25 mit der ersten Kunstausstellung “richtig” los geht, nutzen wir den Platz für eine hauseigene Präsentation.

Wir zeigen die Vielfalt unserer Kalenderprojekte, Einblicke in die Entstehungsprozesse und z.B. auch, wie sich ein Kalender in eine Kampagne einbinden lässt.

Kommen Sie einfach in der Zeit vom 13.1. bis 12.2.von 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr bei uns vorbei! Wenn Sie sich gerne beim Rundgang begleiten lassen wollen, bitten wir um eine Terminvereinbarung unter (0711) 80 60 250 oder per Mail info@soldan-komm.de.

Gleichzeitig ist es zum Neuen Jahr ein Dank an unsere Kunden, die uns immer wieder mit spannenden Aufgaben überraschen. Nicht zuletzt zeigen die Kalender und alles was dazu gehört, dass wir ohne unser Netzwerk von hervorragenden Fotografen, Illustratoren und Druckdienstleistern hier nicht viel bewegen könnten.


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Umbau in der Hohnerstraße: Mehr Raum für Kunst und Künstler


soldan kommunikation profitiert seit Jahren vom engen Austausch und der Kooperation mit Künstlern und anderen “Kreativen”.

Wo aber beginnt die Kunst, wo endet Kommunikations-Design? Auf den ersten Blick leicht zu beantworten: Immer, wenn wir es mit gezielten Kommunikationsaufträgen zu tun haben, ist das nicht Kunst. Denn Kunst ist nicht “angewandt”, sie muss frei sein. Auf den zweiten Blick wird es schwieriger: Was ist mit künstlerischen Beiträgen und Impulsen, die in Kommunikationsaufträge eingebunden sind? Oder der Blick von der anderen Seite: Ist Auftragskunst (z.B. Kunst am Bau oder eine Auftragskomposition) etwa keine Kunst?

Die oben geschilderte Diskussion finden wir eher akademisch: Wenn sich “angewandt” und “frei” mit gegenseitiger Wertschätzung und Respekt begegnen, dürfen – ja müssen – die Grenzen fließend sein. Um diesen spannenden Dialog noch mehr Raum zu geben, wird in der Hohnerstraße gerade umgebaut und neu gemischt: Platz für Präsentationen, Workshops und neue Perspektiven.

2011 startet die erste Saison. Alles Nähere in Kürze.

Baustelle Hohnerstraße
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Selber schuld – Imagekampagne der Wohnungslosenhilfe Ludwigsburg.


In ausführlichen Interviews mit Wohnungslosen und „etablierten“ Bürgern wollte soldan kommunikation herausfinden: Warum fällt ein Mensch aus seiner bürgerlichen Existenz? Hat derjenige, der strauchelt oder scheitert, die Umstände, die dazu geführt haben, selbst zu verantworten? Welche Umstände sind es überhaupt, die Menschen aus der Bahn werfen – und welche tragen dazu bei, dass Menschen „in der Spur“ bleiben?

Die Antwort auf diese Fragen war: Menschen können Schicksalsschläge gut, weniger gut und manchmal gar nicht in ihr Leben integrieren. Unbeantwortet aber blieben die Fragen: „Wer ist „verantwortlich“ dafür, dass jemand Schicksalsschläge integrieren kann? Und wer trägt die „Schuld“ an ihnen?“

Mit diesen Fragen konfrontieren Kampagne und Ausstellung den Betrachter: Portraits von wohnungslosen und „etablierten“ Bürgern stehen unterschiedslos nebeneinander. Und sie konfrontieren ihn mit der meist unbedacht getroffenen Aussage „selber schuld“, weil eine Einschätzung darüber, welcher der Portraitierten wohnungslos ist und wer nicht, oft schwer zu treffen ist.

Die Dialogkampagne „selber schuld“ entstand in Kooperation mit Julian Feil Marketingkommunikation. Die erste Ausstellung startete mit einer Podiumsdiskussion (auf dem Podium mit dabei Dieter Soldan) am 14. Oktober im Landratsamt Ludwigsburg.

Die Ausstellung geht anschließend auf Reisen und wird vor allem in Schulen und Kirchengemeinden im Landkreis Ludwigsburg zu sehen sein.

Fundraising Wohnungslosenhilfe Ludwigsburg
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„Freundschaftspfad“–
Fundraising gestartet


Das von soldan kommunikation entwickelte Fundraising-Konzept für die Renovierung von Haus 6 am Blindeninstitut Würzburg (Baukosten vier Millionen Euro) wird jetzt umgesetzt

Als erste tauchte die Gattin des bayerischen Ministerpräsidenten, Karin Seehofer, ihre Hände in den frischen Beton einer farbigen Wegplatte, die jede Spenderin und jeder Spender eines mindestens vierstelligen Betrages für die Renovierung von „Haus 6“ des Würzburger Blindeninstituts bekommt. Das Gebäude stammt aus der Zeit um 1970 und benötigt dringend eine Anpassung an den heutigen Standard. 30 Jahre Forschung und Erfahrung in der Taubblinden- und Hörsehbehindertenpädagogik sind nachzuholen. Von den veranschlagten vier Millionen Euro Baukosten muss das Blindeninstitut eine Million Euro beisteuern.

Vorstandsmitglied Johannes Spielmann wies bei der Auftaktveranstaltung die Gäste darauf hin, dass man mit der Aktion nicht nur Spenden einwerben sondern auch auf die besondere Situation und die speziellen Bedürfnisse der Bewohnern aufmerksam machen möchte. Das Blindeninstitut in Würzburg ist eines der wenigen Zentren in Deutschland, in denen taubblinde bzw. hörsehbehinderte Menschen eine Schulbildung erhalten.

Informationen zur Fundraisingkampagne


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Hefezopf am Mittelmeer

“In dialogue we trust” – unter diesem Motto machte sich Dieter Soldan mit seinen Kolleginnen und Kollegen vom “Face to Face eV” auf den Weg nach Frankreich, um auf Einladung französischer Designer deren Arbeiten und Arbeitsweisen kennen zu lernen.

Teil des Programms: Eine “Pecha Kucha Night” (“Plapper-Nacht”) in Marseille, auf der Kreative im streng vorgegebenen Rahmen – 20 Charts à je 20 Sekunden – ihre Projekte flott hintereinanderweg präsentieren. Auch vier Delegierte aus Deutschland stellten sich der Herausforderung, den 400 Marseillaisern deutsche Designideen nahe zu bringen.

Dieter Soldan war so leichtsinnig, das Projekt Hefezopfwette für die Bürgerstiftung Stuttgart in diesem gewöhnungsbedürftgen Format mit aufgefrischtem Schulfranzösisch auf die Bühne zu bringen. Mühe und Mut haben sich gelohnt, die Südfranzosen waren angetan und amüsierten sich prächtig. Unerwarteter Nebeneffekt: Erste Bestellungen für das schwäbische Traditionsgebäck “Effesoff” wurden gleich vor Ort aufgegeben.


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